Alternativen nutzen!

In weiser Voraussicht…

Als wir vom ISS (Institut für Systementwicklung und Systemsteuerung, Susan & Bernd Glathe) im vergangenen Jahr unsere Themen, Bilder und Texte für 2022 gewählt haben (die auch in unserem ISS-Kalender 2022 erschienen sind), hätten wir nicht vermutet, wie brandaktuell und quasi „alternativlos“ das Thema „alternative Energien nutzen“ zur Zeit sein würde.

Leider ist es mit der „weisen Voraussicht“ bei uns Menschen so eine Sache – einerseits sind wir durchaus dazu in der Lage, und immer wieder gibt es Mahner, die uns aufrütteln und rechtzeitiges Handeln einfordern. Andererseits kann es sehr unbequem sein – Neues müssen wir uns erst erarbeiten, „never touch a running system…“, Argumente gibt es viele und dann bleibt es oft bei „3M“: man müsste mal…

Es bleibt oft bei „3M“ – man müsste mal …

Aber wie wäre es, wenn wir die helle, sonnige Seite in unseren Focus rücken? Alternativen kennenzulernen kann uns Spaß machen und unseren Erfahrungsschatz bereichern – „hinterher ist man immer schlauer!“ Dies umso mehr, wenn wir die Alternativen rechtzeitig und locker angehen können, und nicht erst, wenn die Lage „alternativlos“ ist.

Das gibt uns Energie auch für unser Leben, auf jeder Ebene. Ausprobieren, spiel mal wieder!

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Was hat der Nikolaus im Corona-Jahr im Sack?

Es geht auf das Jahresende zu und wir ziehen jetzt traditionell Bilanz im ISS und privat. Bilanz im „Corona-Jahr 2020“? Kann das nicht nur furchtbar und deprimierend ausgehen? Heute will ich in diesem Beitrag die positiven Seiten und Chancen der „Corona-Zeit“ beleuchten, die ich privat erlebt habe.

1. Das kriegen wir gebacken!

Schon im Frühjahr, beim ersten Lockdown, bin ich möglichst wenig zum Einkaufen gegangen.

Frisches Brot

Trotz eines guten Pandemie-Vorrats an Lebensmitteln ist aber frisches Brot und warmer Kuchen viel leckerer als Dosenbrot oder trockene Kekse.

Viele von uns haben mehr Zeit in der Küche verbracht und Leckeres ausprobiert. Bei mir war es das Backen – „kann ich nicht“, dachte ich bis dahin. Aber unter Druck und mit Zeit laufen Menschen oft zur Höchstform auf, und so hat sich auch bei mir herausgestellt, dass vor allem meine Einstellung (kann ich nicht) in Kombination mit einem jahrzehntelangen Übungsrückstand und keine Zeit (Priorität) dafür zu schlechten Ergebnissen in der Vergangenheit geführt hatten. Jetzt auf einmal hat es geklappt: Mit neuer Einstellung („vielleicht kann ich es noch nicht so gut, aber das kann und will ich lernen!“) und beherztem Probieren (das ist durchaus doppelsinnig gemeint!) sind leckere Ergebnisse auf den Tisch gekommen. Erfolgserlebnis in schwieriger Zeit und eine Bereicherung für alle Beteiligten!

2. Haarsträubender Wildwuchs!

Und dann ein haarsträubendes Thema! Friseursalons waren wochenlang geschlossen, aber der „Wildwuchs“ meiner besseren Hälfte musste unbedingt gezähmt werden.

Haarschere gekauft, youtube-Anleitungen gekuckt, ausprobiert – super geworden! Ich habe sogar ein „Trink-Geld“ für das gute Ergebnis bekommen! Nachdem einmal das „kann-ich-nicht“-Hindernis überwunden war, ging es mit der zweiten Hürde einfacher.
Wieder ein Erfolgserlebnis und Lob vom „Kunden“!

3. Die „Kunst der Fuge“

Und so ging es handwerklich weiter: Im Sommer stand das Verfugen von Fliesen an und auch das Bohren in eine neu geflieste Wand.

Die Handwerker kamen Corona-bedingt nicht mehr – was nun? Mit gewachsenem Optimismus aus vorherigen handwerklichen Prozessen (siehe oben!) hat auch diese Premiere zu guten Ergebnissen geführt. Natürlich habe ich mehr Zeit gebraucht, als wenn ein Fliesen-Profi die Arbeiten gemacht hätte, aber Handwerker waren auf Wochen hinaus nicht zu kriegen. Erfolgserlebnis!!!

4. Kreatives Upcycling mit nachhaltigen Ergebnissen

Mit Corona und Lockdown haben auch wir einen Teil der Zeit zum Aufräumen und Ausmisten genutzt. Dabei sind viele „Schätze“ zutage getreten, die zwar inzwischen überflüssig, aber eigentlich auch zu schade für die Tonne waren. Also wurde auch der Garten verschönert, mit einem zweiten Leben für manche ausgedienten Gegenstände und Wertstoffe.

Das ist nachhaltig, spart Geld, erweitert die kreativen Fähigkeiten, bereichert Wohnung und Garten und bringt weitere Erfolgserlebnisse.

5. Das „liebe“ Geld

Auch die Weiterbildung im Thema „Finanzen“ ist in diesem Jahr nicht zu kurz gekommen. Weil durch den Lockdown Einnahmen fehlen, dafür aber Zeit zur Verfügung steht, habe ich mein betriebs- und finanzwirtschaftliches Wissen auf Vordermann gebracht und erweitert. Meine ersten Versuche mit einem Musterdepot (und wie man aus einem Euro mehr als einen Euro machen kann) sind ermutigend – Erfolgserlebnis!

6. „Auf den Schirm!“

Wieviel Spass mir die Digitalisierung der Kommunikation mit Skype, Zoom, Videobotschaften etc. macht, habe ich ja schon im Mai beschrieben (Link: Anfangen, Spaß haben und akzeptieren, dass nicht immer alles gleich glatt geht!) Ohne die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hätte das vielleicht noch etwas länger gedauert. Inzwischen läuft es gut, ob KKE, ISS, MMeV oder privat – Erfolgserlebnis!

Fazit:

Und was brauchen wir, damit solche Erfolgserlebnisse möglich werden? Ja genau, die üblichen Verdächtigen: BxFxM.
B wie Bereitschaft: zum Ausprobieren und Lernen. Manchmal mit kleinem „Schubs“, um in die Pötte zu kommen.
F wie Fähigkeiten: Nur die Übung macht den Meister, also anfangen und akzeptieren, dass nicht immer alles (gleich) klappt.
M wie Möglichkeiten: Zeit zum Beispiel. Oder Material (für upcycling zum Beispiel, wo es auch nicht schlimm ist, wenn was daneben geht). Und Anleitungen – es gibt ja fast nichts, für das es keine Videoanleitung gibt! Und Tante Google weiß alles.

Ob ich das alles auch in „normalen“ Zeiten ausprobiert und gelernt hätte? Wohl nicht, schon gar nicht so komprimiert und vielfältig. Neben den Erfolgserlebnissen und handfesten Ergebnissen ist als Ergebnis auch meine Wertschätzung für bestimmte Berufe und Tätigkeiten noch mehr gewachsen: Wer mal selbst (handwerklich) Neuland betreten hat, weiß auf einmal zu schätzen, wieviel Erfahrung und Können für gute und schnelle Ergebnisse erforderlich sind. Daher heißt es ja auch „die KUNST der Fuge“…

Corona wird ja leider noch eine Zeit lang unser Leben begleiten. Um die Chancen zu nutzen, die auch darin stecken, möchte ich mich Churchill anschließen:

„Never waste a good crisis!“

(Winston Churchill)

Corona-Empfehlungen aus dem Nikolaus-Sack:
Backe eine Lösung, kappe den Wildwuchs, mache gute Handarbeit und sei nachhaltig. Dabei achte auf’s Geld und nutze digitale Vernetzung!

Ich wünsche Euch einen schönen, inspirierenden Nikolaus-Tag!

Am Ende des Regenbogens…

… findest Du einen Topf aus Gold!

Dieses nette Märchen hat mich als Kind fasziniert und so habe ich mich manches Mal nach einem Gewitterschauer mit dem Fahrrad aufgemacht, um das Ende des Regenbogens – und den Schatz – zu finden. Das hat natürlich nicht geklappt: Der Regenbogen hat nicht so lange gehalten, um sein Ende zu erreichen, aber aufregend war die Suche trotzdem.

Heute kann mein erwachsenes Selbst die physikalischen Aspekte des Regenbogens erklären, aber seine Faszination kann ich nicht mit Formeln fassen.

Und gerade jetzt in der Weihnachtszeit und mit dem Blick auf den Jahreswechsel kann es wieder so sein, wenn wir es zulassen: Ein klein wenig (kindliche) Faszination – vielleicht über die ersten tanzenden Schneeflocken in einer kalten Winternacht, über den warmen Kerzenschein und die flackernden Schatten an der Wand, oder über das Geheimnisvolle und Unergründliche, das sich auch im Fortschreiten der Zeit ausdrückt. Dies ist Nahrung für die Seele und gut für unsere gesunde Entwicklung in der Zukunft.

Ein Jahr ist fast vorbei, eine weitere Etappe erreicht. Was haben wir daraus gemacht, was war gut, woraus können wir lernen? Welche Einsichten und Erfahrungen nehmen wir auf die weitere Reise mit? Dieses Innehalten, sich besinnen, Bilanz ziehen und reflektieren ist auch ein Teil unserer (Lebens-) Reise, bevor es dann mit oder ohne Planung weiter geht. Faszination für das neue Jahr sollte aber dabei sein.

Mögest Du einen (inneren) Schatz dabei entdecken!

In diesem Sinne: eine „besinnliche“ Weihnachtszeit und ein gesundes, glückliches neues Jahr!

Susan & Bernd Glathe, ISS

Der erste Schritt ist gemacht…

… welche Spuren haben wir hinterlassen?

Was hatten wir uns für den Jahresbeginn vorgenommen, was haben wir (schon) umgesetzt, was ist noch offen?

Stimmt die Ausrüstung, haben wir „das richtige Schuhzeug“ an für unseren geplanten Weg? Wie steht es um unser „BFM“, die Erfolgsformel für jedes Ergebnis?

BFM: Bereitschaft x Fähigkeit x Möglichkeit = Ergebnis

Regelmäßige Zwischenbilanzen helfen uns, unsere Ziele im Blick zu behalten und einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Am besten frühzeitig, nicht erst kurz vor einer „Deadline“.

Manchmal ist es hilfreich, ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen. Wir überprüfen mit Ihnen gemeinsam Ihr „BFM“ und begleiten Ihre nächsten Schritte.

Für sichtbare Spuren in der richtigen Richtung!

Ihre ISS-Wegbegleiter und Coaches Susan & Bernd Glathe

 

Reduzierung auf das Wesentliche

So schön kann das (Jahres-)Ende sein

–ein Happy End ganz nach unserem Wunsch.
Es ist die Ruhe und die Reduzierung auf das Wesentliche in dieser Zeit, die uns die Dinge abschließen lässt und uns für Neues bereit macht.

Auf ins neue Jahr mit voller Kraft!

Wir wünschen schöne Weihnachtstage und einen guten Jahresabschluss. Sind Sie bereit für 2019?

Ihre ISS-Coaches Susan & Bernd Glathe

 

Feedback vom Auftraggeber!

Und wie ist es weitergegangen?
Welche Erfahrungen hat Bernd Glathe, als Auftraggeber für das Begrüßungs-Flipchart, im Workshop mit den Teilnehmern gemacht?

Hier kommt sein Feedback:

In der heißen Phase!

Noch gut eine Woche, bis unser Projekt „MM-Integration“ in Braunschweig stattfindet – Projektmanagement in der heißen Phase!

Unsere deutsche Sprache hat dafür passende Bilder zu bieten: Man sitzt wie „auf glühenden Kohlen“, wenn eine dringend benötigte Info. nicht kommt. Es sind noch unangenehme Dinge zu erledigen, die wie „heiße Kartoffeln fallen gelassen“ wurden. Wenn es in den Teilprojekten „brennt“, sind „Feuerwehreinsätze“ zu leisten. Wir werden bis ins Mark gefordert in unseren Fähigkeiten: Projektmanagement, Leitung, Konfliktbewältigung, Improvisieren, Kommunikation …

Aber neben diesen unvermeidlichen und brandheißen Aufgaben erleben wir gleichzeitig die archaische Faszination des Feuers und des Schmiedens: Erst werden Pläne geschmiedet, dann nimmt das Projekt (geplant und ungeplant) erst langsam, dann immer schneller seine einzigartige Form an. Dazu sind viele Höhen und Tiefen zu überwinden und schweißtreibende Arbeiten zu erledigen (wie die einzelnen Hammerschläge des Schmieds).

Was uns antreibt? Wir sind „Feuer und Flamme“ für unsere Vision – eine Energie, ohne die kein Plan umgesetzt und keine Schwierigkeit überwunden werden kann.

Wer das Ergebnis miterleben will, kommt am 10. Juni 2017 nach Braunschweig:
www.mm-integration.de

Wer führt?

Noch kämpfen Winter (Ruhe) und Frühling (Aufbruch) täglich um die Führungsrolle. Aber nach und nach kommt der Frühling in Fahrt und jedes grüne Blatt, jede kleine Blüte signalisiert auch uns: AUFBRUCH JETZT!

In diesem Sinne wünschen wir schöne Ostertage und Aufbruch für eine gesunde Entwicklung!

Bernd & Susan Glathe

Hoffen ist gut, selbst Zeichen setzen ist besser!

Und das gilt nicht nur für die Winterkälte, die noch den Frühling zurückhält.

Aber etwas aktiv tun und Zeichen setzen, um neue und alte Prozesse positiv zu entwickeln – das vertreibt die „Kaltfront“ in unserer Umgebung und Gesellschaft und hilft gegen aufziehende Dunkelheit, die unser demokratisches Miteinander und unsere Freiheit bedroht.

In unserem gemeinnützigen Verein „Musik im Management“ setzen wir uns aktuell dafür ein, dass gute und nachhaltige Beispiele für gelungene Integration als noch „zarte Pflänzchen“ Raum bekommen, damit auch andere davon profitieren, indem sie gute Ideen diskutieren, adaptieren, nachmachen und damit selbst wiederum ein Zeichen in ihrem Umfeld setzen können.

Wir freuen uns über jeden, der uns dabei unterstützt und dadurch ein weiteres „Lichtzeichen“ setzt! Projekt MM-Integration – setze ein Zeichen, mach‘ mit!

Bernd & Susan Glathe, ISS