Hoffen ist gut, selbst Zeichen setzen ist besser!

Und das gilt nicht nur für die Winterkälte, die noch den Frühling zurückhält.

Aber etwas aktiv tun und Zeichen setzen, um neue und alte Prozesse positiv zu entwickeln – das vertreibt die „Kaltfront“ in unserer Umgebung und Gesellschaft und hilft gegen aufziehende Dunkelheit, die unser demokratisches Miteinander und unsere Freiheit bedroht.

In unserem gemeinnützigen Verein „Musik im Management“ setzen wir uns aktuell dafür ein, dass gute und nachhaltige Beispiele für gelungene Integration als noch „zarte Pflänzchen“ Raum bekommen, damit auch andere davon profitieren, indem sie gute Ideen diskutieren, adaptieren, nachmachen und damit selbst wiederum ein Zeichen in ihrem Umfeld setzen können.

Wir freuen uns über jeden, der uns dabei unterstützt und dadurch ein weiteres „Lichtzeichen“ setzt! Projekt MM-Integration – setze ein Zeichen, mach‘ mit!

Bernd & Susan Glathe, ISS

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Gut enden, gut anfangen

Wir wünschen Euch einen guten Übergang:
Aus Vergangenem lernen, in der Gegenwart Kraft tanken, für die Zukunft gut ausrüsten und dann mutig und mit Vertrauen in das Neue Jahr gehen, zu neuen Horizonten, menschlichen Begegnungen und gesunder Entwicklung!

Bis bald in 2017!

Susan & Bernd Glathe

iss-anregung-fuer-dezember-2016

Do or Die – mit BossHoss auf dem Laufband

Diese Woche bin ich mit BossHoss gelaufen. Ich auf dem Laufband, BossHoss lief auf dem MP3-Player – schnell, laut, motivierend. Und inspirierend für mich war auch der Titel: „Last Day (do or die)“ – Letzter Tag (jetzt geht’s um’s Ganze / mach’s oder stirb)! Okay, heute ist (hoffentlich) noch nicht mein allerletzter Tag, aber…

… genau dieser Tag ist auch einzigartig, er wird nicht zurückkommen, „a second gets no second try“! So, wie ich ihn gestalte, wird er für immer sein!

Gerade an Tagen, die sich nicht so erfreulich entwickeln, deren Ereignisse nervig oder ärgerlich sind, an denen wir uns abhetzen oder sonstwie froh sind, wenn sie endlich rum sind, lohnt sich eine Laufpause. Und die Frage: Wenn dies mein letzter Tag sein sollte – wäre das, worüber ich mich gerade ärgere / aufrege / wofür ich meine Ernergie verwende – wäre DAS dann wirklich wichtig? Nein? Was wäre stattdessen für mich wichtig?

Und schon habe ich wieder einen Ansatz, auch aus diesem Tag noch das Beste für mich zu machen. Machen – denn nur mit der 3-M-Methode (man müsste mal…) wird’s sicher nichts. Das gilt für Sport und Fitness, das gilt für mehr Zeit für das Wesentliche, das gilt eigentlich für alles, was wir wollen.

„The mission is decision – do or die!“
Wir haben es selbst in der Hand. Oder in den Beinen – also lauf!!!

 

dera®-Moderations-Blog: Birgit

„Die Hose voll …“

Letzte Woche fuhr ich zu einem Teamworkshop, der aus Sekretärinnen und Führungskräften bestand. Ich hatte die Information „es liefe nicht“ und ich hatte mit dem Auftraggeber sowie mit einigen Teilnehmern gesprochen, die mir sagten „das alles läge nur an einer Person“. Und genau diese Person kannte ich nicht, ich lernte sie erst am Morgen des Teamworkshops kennen. Ich hatte deshalb ganz schön „die Hose voll“, als ich losfuhr.

Ich bemühe mich immer, frei von anderen Meinungen in solche Situationen einzusteigen, aber … wer mag mir das verdenken … das klappt leider nicht immer. Auch in diesem Fall, wo ich „eigentlich“ davon ausgegangen war, ein „Stinkstiefel“ der besonderen Art erwartet mich. Und was passierte? Ich lernte einen ausgesprochen taffen, offenen, sympathischen Menschen kennen, der genau das verkörperte, was ich mir von einer Führungskraft, die mit Sekretariat oder Assistenz arbeitet, erwarte, er wusste genau, was er wollte und … was er nicht wollte.

Prima! Ich war begeistert! Mit dieser Erfahrung ging ich in den Workshop. Einige der Teilnehmer hatten mit Sicherheit die Erwartung, dass ich mich „auf ihre Seite schlage“, aber nein, meine Aufgabe war es jetzt, genau das in den positiven Fokus zu setzen. Und das machte ich – ich nahm alles zur Hilfe, was „dera“ dafür bietet, ich hielt fest, ich nahm die Teilnehmer mit, ich manövrierte die Gruppe dahin, dass abends am Ende jeder wusste, wer was wie mag bzw. wer was wie nicht mag. Und … die Teilnehmer redeten miteinander und nicht übereinander, sie „lernten sich kennen“, sie sahen sich mit anderen Augen. Es war ein Geschenk für mich, das in dieser Gruppe zu erleben!

Fazit: Prüfe Deine Haltung zu den Teilnehmern und zur Situation, gehe möglichst neutral in die Gruppe und bilde Dir eine eigene Meinung über die Situation und die Teilnehmer!

Ein guter Zeitpunkt für Ihr Team!

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um mit vollen Akkus nach dem Urlaub auch die Teamqualität zu fördern. Wir richten uns aus auf die anstehenden Aufgaben im letzten Jahresdrittel – und das am besten gemeinsam! Der Spätsommer hat noch viele warme Tage und ein outdoor-Teamevent (wie z.B. eine Paddeltour mit „Aufgaben“ fürs Team unterwegs) schweißt zusammen und gibt uns Hinweise, was schon gut miteinander klappt und wo wir optimieren müssen. Neben dem Nutzen für die Zusammenarbeit kann solch ein Outdoor-Event auch ein unvergessliches Erlebnis werden, wenn wir „alle in einem Boot“ erleben. Dazu empfehlen wir die Kombination „Workshop“ mit „outdoor-Event“ – immer kundenorientiert angepasst.

Soll’s losgehen? Hier geht’s zu den ISS-Teamevents!

ISS Anregung fuer Spaetsommer 2016

dera®-Moderations-Blog: Birgit

Visualisierungs-Tipps von Susan Glathe, ISS

(Flip: Visualisierungs-Tipps von Susan Glathe, ISS)

Struktur und Übersicht sind hilfreich!

Einen Team-Workshop hatte ich kürzlich mit einem Team von 8 Leuten: 5 davon kannte ich, die Büroleiterin (die Sechste) kannte ich zwar, aber noch nicht in der Leitungsfunktion, und zwei Mitarbeiter waren ganz neu. Ich hatte bei diesem Kunden schon einige Team-Workshops durchgeführt, kannte also das Unternehmen gut (um nicht zu sagen besser als die „Neuen“).

Wer meine „Blogs“ liest weiß ja mittlerweile, ich schieße so gern aus der Hüfte, aber hier war Struktur und Übersichtlichkeit gefragt, …

… denn die „alten“ Regeln und Vereinbarungen im Betrieb und die „neuen“ mussten nur ansatzweise „zusammenwachsen“, teilweise sollten die „alten“ – teilweise in schwierigen Phasen aufgestellten Regeln – aber auch „beerdigt“ werden.

So habe ich bei diesem Workshop mit viel Struktur und visuell gearbeitet, ich habe Vergangenes gestreift und visuell dargestellt, neue gemeinsame Vereinbarungen strukturiert, leicht verständlich dargestellt (auf Flipchart) und zwar so, dass alle im Team sie verstanden haben und unterschreiben konnten.

Am Abend hatten wir einen Stapel erarbeiteter Inhalte auf Flipcharts festgehalten mit vielen Punkten darin, die die Mitarbeiter zwar immer im Bauch hatten, bisher aber nicht kommuniziert konnten. Sprich wir haben unter meiner Moderation geschafft, die Inhalte so strukturiert darzustellen, dass sie „spürbar“ für alle klar waren (nicht nur im Bauch, sondern auch im Kopf) und jetzt kommuniziert werden können.

Diese Inhalte habe ich dann auch in einem späteren Termin – so war es mit dem Team vereinbart – mit dem Vorgesetzten durchgesprochen und dies hat sogar Entscheidungen herbeigeführt, die sich vorher keiner zu träumen gewagt hätte. Bingo!

Manchmal ist es doch gut, sehr sauber und diszipliniert als Moderator mit einer Struktur zu arbeiten und darin konsequent zu bleiben!

Birgit Müller, Juli 2016

dera®-Moderations-Blog: Daniela

Unverhofft kommt oft – auch in der Moderation. Zumindest gefühlt.

Bei meinem Arbeitgeber ist bzw. war Unstetigkeit eher an der Tagesordnung und so gab es (mal wieder) einen Betriebsübergang mit vielen verschiedenen beteiligten Parteien und Gremien. Da gab es einiges zu regeln, die neu gegründete Gesellschaft musste in alle Rechte und Pflichten einsteigen. Und das am besten gestern. Derzeit noch in Elternzeit half ich dafür Mitte Juni eine Woche lang aus und fühlte mich durch mein dera-Training gut gerüstet für diese turbulente Woche.

Obwohl dies keine Workshopmoderation war, fühlte ich mich doch sehr an viele der Moderationstugenden erinnert, z.B.

– aktives Zuhören (z.B. bei Personen mit Dialekt, bei zu viel Fachchinesisch)
– vermitteln (z.B. bei Dreiecksverträgen)
– manchmal den Gang hochschalten (z.B. bei trägen Behördenvertretern)
– manchmal ruhig bleiben und laufen lassen (Kollegen, die zuarbeiten)

Alles eben dosiert und mit Fingerspitzengefühl. Obwohl wir gar nicht in einer „klassischen“ Moderation waren, ging es natürlich trotzdem indirekt darum, denn

auch hier waren Gruppenprozesse zu steuern oder besser gesagt: Kleingruppenprozesse bzw. Kleinstgruppenprozesse (die kleinste Gruppe ist das Paar!).

Immer dann, wenn ich z.B. mit Behörden telefonierte und darauf drang, dass gewisse Genehmigungen auf die neue Gesellschaft umgeschrieben werden sollten. Oder wenn einer der gefühlt „100 Verträge“ zwischen verschiedenen Parteien rechtzeitig umgeschrieben werden sollte. Alles mit Deadline und alles natürlich nur vormittags von 10 bis 12 Uhr (naja, etwas übertrieben).

Aber letztlich ging es darum, eine breite Trägerschaft bei allen Aktionen herzustellen. Wahrscheinlich nicht nur in unserem Betriebsübergang, sondern informell sowieso im beruflichen Alltag. Und genau dafür ist Moderationsqualifikation doch nun mal da. Ob nun inkognito oder auf Bestellung, ob gewollt oder nicht. Unverhofft kommt eben oft. Und da ist es gut, wenn ich mein Handwerkszeug dabei habe…

Daniela Stricker, Juli 2016

Mit 3 Elementen zum Lebens-„Kunstwerk“

Was ist wesentlich im Leben – in meinem Leben? Wie machen wir aus unserem Leben ein einzigartiges „Kunstwerk“? Dazu brauchen wir 3 wesentliche Dinge: Einen starken Antrieb (unsere Motivation), eine gute Orientierung (wo will ich hin, was will ich noch erleben?) und das Bewußtsein, das unser Leben „einzig“artig ist – wir haben nur ein Leben hier, es gibt keine Wiederholung! Die Endlichkeit unseres Lebens kann bedrohlich wirken – oder wir sehen sie als Chance, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren – in jeder Entscheidung, in jedem Moment auf’s Neue, denn es gibt kein Zurück für ungenutzte Chancen!

Personen zu Persönlichkeiten, mitten im Leben: Ihre gesunde Entwicklung liegt uns am Herzen!

ISS-Glathe.de

SO – JETZT REICHT’S MIR!!!

Brexit, Radikalisierung überall in Europa, Angst vor Einwanderern, Donald Trump – jetzt muss ich mal meine Meinung sagen zur aktuellen Entwicklung in und um Europa!!!

Es scheint mir nämlich auf ungesunde Weise „in“ zu sein, sich mit vollen Emotionen (bis zum Hass) gegen etwas zu stellen – vor allem dann, wenn die heiligen eigenen Interessen scheinbar nicht genügend beachtet werden! Es wird danach gefragt, was „Europa uns denn bringt“, das sogenannte „Volkswohl“ wird in den Vordergrund gerückt, gleichzeitig die Furcht geschürt, Einwanderer könnten uns „etwas wegnehmen“ (als wenn wir nicht eines der reichsten Völker Europas wären!!!), und Donald Trump macht sogar einen gefeierten Personenkult aus seinen plakativen, egomanischen und oft schlichtweg falschen Behauptungen.

Die eigene Marke, der Personenkult um sich selbst und die Abgrenzung von allem Andersartigen, Fremden – das ist „geil“ und stärkt das eigene Ego. In Verbindung mit Hass, Wutausbrüchen und puren Gewaltattacken kommt es mir vor wie Sodom und Gomorrha – was für eine illusorische, kurzsichtige und schwachsinnige „Befreiung“! Denken nicht erwünscht, aber ein schönes Selfie könnte man ja machen und posten!!!

Was wir dabei zu verlieren haben: FÜR etwas zu sein, unsere GEMEINSAME ZUGKRAFT für die Zukunft.

Das „Wir“ bleibt unsozial auf der Strecke. Ich glaube, speziell der Westen hat es mit dem Motto „es lebe das Individuum“ stark übertrieben. Wir brauchen dringend eine gesunde Gegenbewegung FÜR die Gemeinschaft; als win-win-Situation für die Zukunft. Ehe es zu spät ist und jeder nur noch ausschliesslich sich selbst sieht. Daher:

We_first

Mit herzlichen und gesunden Grüßen zur (Sommer-Sonnen-)Wende!

Susan & Bernd Glathe