Mit 3 Elementen zum Lebens-„Kunstwerk“

Was ist wesentlich im Leben – in meinem Leben? Wie machen wir aus unserem Leben ein einzigartiges „Kunstwerk“? Dazu brauchen wir 3 wesentliche Dinge: Einen starken Antrieb (unsere Motivation), eine gute Orientierung (wo will ich hin, was will ich noch erleben?) und das Bewußtsein, das unser Leben „einzig“artig ist – wir haben nur ein Leben hier, es gibt keine Wiederholung! Die Endlichkeit unseres Lebens kann bedrohlich wirken – oder wir sehen sie als Chance, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren – in jeder Entscheidung, in jedem Moment auf’s Neue, denn es gibt kein Zurück für ungenutzte Chancen!

Personen zu Persönlichkeiten, mitten im Leben: Ihre gesunde Entwicklung liegt uns am Herzen!

ISS-Glathe.de

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Weil niemand weiß, was morgen sein wird…

ISS Anregung fuer Juni 2016

…sollten wir jeden Augenblick nutzen und die Feste feiern, wie sie fallen. Fast jeder kennt jemanden, der seine Träume und Wünsche immer wieder aufgeschoben hat (Stichwort: „Wenn ich erst…“ – Urlaub habe, in Rente bin, das Projekt abgeschlossen habe, …) und dann doch nicht mehr dazu gekommen ist.

Bei aller sinnvollen Planung gilt es doch auch, offen zu sein für die Entwicklungen jetzt in diesem Moment, mal etwas scheinbar Ziel- und Nutzloses zu tun und aus dem Trott des Alltäglichen herauszutreten. Wir nennen dies „Olly-Zeit“: etwas Verrücktes, Herausforderndes machen, Gemeinschaft genießen, spontan einen Impuls aufgreifen – das aktiviert Kreativität und Innovation und lädt die Akkus wieder auf!

Wer sich selbst treu bleiben will, sollte sich ab und zu mal verrücken.

ISS Glathe / Olly

Hängen Sie in den Seilen?

ISS Anregung fuer Mai 2016

In dieser Woche freuen sich viele von uns auf ein langes Wochenende. Freie Zeit ist auch eine gute Gelegenheit, den eigenen Rhythmus zwischen Arbeit und Freizeit, Anstrengung und Ruhe zu überprüfen. Falls Sie dabei feststellen, dass Sie (wiederholt) „in den Seilen“ hängen und dass Sie Ihr Selbstmanagement verbessern möchten, dann holen Sie sich doch einfach unsere Unterstützung dabei.

In jedem Fall wünschen wir ein schönes Mai-Wochenende – und statt wechselhaftem Wetter lieben den gesunden Wechsel von Anstrengung und Ruhe!

Wo sind wir jetzt?

ISS Anregung fuer April 2016

Was war das eben? Welche Erfahrungen haben wir gemacht, welche Lehren ziehen wir daraus? Und wie erleben wir die Situation jetzt gerade, den Augenblick?

Nutzen wir Erfahrungen, Gegenwart und Ausblick für unsere Standortbestimmung und für die Gestaltung unserer Zukunft. Als Coaches unterstützen wir Sie gern dabei. Jetzt und in Zukunft.

Wohin geht die Reise? Ziele klären, Vorgehen abstimmen, Rahmen festlegen, Leadership trainieren!

Was jeder Skipper aus Erfahrung gelernt hat und jeder mit einer „führenden Rolle“ optimieren sollte:
Für einen erfolgreichen „Reiseverlauf“ ist ein Plan, ein Konzept nötig:

  • Ziele klären und erklären (habe ich die Trägerschaft meiner Crew?)
  • Vorgehen abstimmen (teamorientiert, alle einbeziehen!)
  • Rahmen festlegen (Zeit, Budget, Hilfsmittel, …)
  • teamorientiert und situationsgerecht führen und agieren
  • die Crew trainieren und weiterentwickeln

Wer sich in seiner Selbst- oder Fremdführung überprüfen und anreichern möchte, wer Führung und Verantwortung in einer Gemeinschaft mit Teamgeist erleben möchte, den laden wir ein, mit uns an Bord zu gehen und ggf. seine „Skipper-Qualitäten“ zu trainieren: bei Sailing for Leaders, unserem Führungscoaching an Bord. 

Wir freuen uns auf Sie! ISS Susan & Bernd Glathe

Jetzt für Klarheit und Durchblick sorgen!

Im Februar herrscht manchmal trübes Wetter – draußen wie „drinnen“. Sie ahnen, dass Sie eigentlich alles zur Lösung haben – allein die Klarheit über den richtigen Weg fehlt?

Coaching ist hier die bewährte Methode, sich von zu vielen Aktivitäten für eine Weile zu lösen und aus der Vogelperspektive den eigenen Weg wiederzufinden. Coaching trägt dazu bei, Klarheit und Überblick in der augenblicklichen Situation zu gewinnen.

Se(e)h-Hilfe für Klarheit und Durchblick gibt’s bei uns: ISS Susan & Bernd Glathe.

dera®-Moderations-Blog: Conny

dera Kontraktstrategie (c) ISS Glathe

Kontraktstrategie mit Mandanten oder warum ich im Mandantengespräch als Moderatorin gefragt bin

Ein Mandant kommt zu mir, hat Streit mit der Behörde über seine Einbürgerung und beauftragt mich – soweit alles klar und einfach. Ich soll ihm zu seiner Einbürgerung verhelfen, mithilfe meiner Methoden und Techniken und Hilfsmittel (und ggf. auch ein bisschen mit der eigenen Persönlichkeit, durch ein bestimmtes Auftreten bei den „Kollegen“ in der Behörde). Juristisch gesehen, schon nicht mehr so einfach: wir dürfen keinen Erfolg versprechen. Aber darauf will ich nicht hinaus.

Im Verlaufe meiner Tätigkeit kommt der Mandant zwei oder dreimal zu einem Gesprächstermin. Wir erörtern die bisherigen Ergebnisse, legen fest, welche weiteren Hilfsmittel wir einsetzen (Schriftsatz mit neuen Kopien zum Nachweis von…). Und verständigen uns über den weiteren Ablauf – immer rollende Planung.

DOCH DANN zückt der Mandant, sozusagen schon während er seine Jacke anzieht und ich ihn freundlich verabschiede, noch ein Schreiben aus der Tasche: den Mahnbescheid eines Mobilfunkanbieters. Ob ich ihm dabei kurz einen Ratschlag geben könne…?

Ok, damit wären wir auch beim Selbstverständnis einer Rechtsanwältin, die einerseits natürlich „mal eben schnell einen Blick werfen kann“ und damit unbürokratisch hilft. ABER: Darf ich das wirklich so auf die leichte Schulter nehmen? Muss ich nicht genauer prüfen: Hier sind enge Fristen zu beachten, ggf. eine Meldung bei der Versicherung, etc. pp. Besteht die Forderung zu Recht? Was ist da in der Vergangenheit passiert? Gab es unbeantwortete Mahnungen seitens eines Inkassounternehmens?

Und damit sind wir dann auch im Kern der Kontraktstrategie (K1 und K2):

Ist dies so mit mir vereinbart worden? Muss ich an dieser Stelle nicht deutlich machen: Hierfür brauchen wir ein weiteres Gespräch, einen neuen Termin, eine neue Festlegung der Zielsetzung, der Vorgehensweise und der Hilfsmittel (nicht ganz so unwichtig, wenn das neue Projekt dann doch nicht so zwischen Tür und Angel abzuarbeiten ist: die Bezahlung meiner Tätigkeit…).

Und das Vorgehen des Mandanten ändert sich nicht. Auch beim nächsten Gespräch über das Ursprungsprojekt kommt er mit einer weiteren, neuen Zielsetzung. Jetzt geht es ihm um einen Mangel in seiner Wohnung.

Ich nenne dies ein Amöbenmandat*

— es ändert ständig seine Form und seine Inhalte, und wenn ein bestimmter Projektschritt getan ist und eigentlich ein Resümee über das Erreichte zu ziehen wäre und die weitere Planung für die nächsten Schritte anstünde, dann ist auf einmal wieder alles ganz anders. Wir sind wieder am Anfang, es gibt wieder eine neue Zielsetzung, ja und auch andere Methoden sollen einsetzt werden.

Da heißt es wachsam sein und immer wieder auf das zurückführen, was bisher Stand der Dinge war und gemeinsam geduldig eine neue Zielsetzung definieren, über die Vorgehensweise sprechen, über die Mittel…. da bin ich dann froh und dankbar, mich immer wieder an die dera-Inhalte und Methoden zu erinnern und auch ein wenig die Geduld trainiert zu haben, das auszuhalten!

* Der Ausdruck kommt von einer netten und äußerst kompetenten Kollegin hier in Bremen: Frau RAin Kindermann, die darauf jedoch keine Urheberrechte geltend macht.

dera®-Moderations-Blog: Birgit

„Hilfe annehmen tut so gut…“

Ich bin quasi wöchentlich in Moderationen unterwegs und kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich mich in der Moderation schon sehr “zu Hause“ fühle. Dennoch gibt es zwischendurch Moderationen, die besonders schwierig sind, weil sie entweder ein schwieriges Thema zugrunde legen oder aber weil die Gruppe schwierig ist oder sie ist größer ist als ich sie mir wünsche.

So moderiere ich zwei bis drei Mal jährlich Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern und habe am Anfang geglaubt, dass ich das alleine schaffen kann.

„Das mache ich schon irgendwie“, weil ich doch so furchtbar gern „aus der Hüfte schieße“.

Die dera- Moderations-Richtlinien geben mir – nicht nur bei großen Moderationen, sondern generell – sehr sehr gute Hilfestellungen und Sicherheiten, und ich wüsste gar nicht was ich ohne diese Ausbildung tun würde, aber dennoch habe ich, nachdem ich die erste große Moderation glaubte alleine durchziehen zu können, dann ab sofort Hilfestellung geholt.

Das heißt wir gehen in diese großen Moderationen mit mindestens zwei Moderatorinnen. Dies betrifft nicht nur die reine Veranstaltung vor Ort mit dem Kunden, sondern das fängt bei der allerersten Planungsphase schon an. Quasi auf den „Reißbrett“ werden die Themen gemeinsam diskutiert, gebrainstormt, konstruktiv betrachtet, durchleuchtet, verworfen und immer wieder neu in Frage gestellt.

Das hinterfragt auch mich als Auftrags-Moderatorin, es macht die Sache interessanter (weil zwei Köpfe nun auch doppelt denken) und oft begleitet mich eine junge Kollegin, so dass wir auch beide Generationen vertreten haben. Ich bin glücklich, dass ich diese Hilfestellung und Unterstützung inzwischen sehr gut annehmen kann.

Und ich rate allen – Ihr müsst nicht alles allein machen, es tut gut, auch dies zu teilen! Von daher traut Euch auch an 2er-Moderationen heran!

Birgit Müller, Januar 2016

Kurs bestimmen, Leinen los!

Unterstützung bei Zieldefinition, Kursbestimmung und Entscheidungshilfe („jetzt Leinen los?“) gibt es bei uns – ISS Susan & Bernd Glathe.
Wir qualifizieren auch Ihre Mannschaft!

dera®-Moderations-Blog: Gerd

„Wirtschaftsethik“ auf Basis der 5 dera-Grundsätze

Es geht um die Moderationsveranstaltung in einer großen internationalen Steuerberatungsfirma. Das Ziel war, die Unternehmensphilosophie kritisch zu diskutieren. Nach einem Kontrakt-Gespräch mit dem Auftraggeber wurden diese Ziele konkretisiert. Die „kritische Diskussion“ beinhaltete, die Leitphilosophie zu hinterfragen und möglicherweise eine neue Philosophie zu formulieren. Meine Moderation fand auf Basis der 5 dera-Grundsätze zur Organisationsentwicklung statt. Bei der weiteren Darstellung orientiere ich mich an diesen Grundsätzen, die ich direkt aus dem dera-Moderationshandbuch des ISS zitiere.

1. Grundsatz: Keine Maßnahme ohne Diagnose

Den (geschickten) Teilnehmern der Steuerberatungsfirma (international) war gar nicht klar „Warum bin ich hier?“. Das Kontraktgespräch war also suboptimal verlaufen, da der Auftraggeber den Teilnehmern nicht ausreichend die Veranstaltung erläuterte. Die Diagnose, vorher in den Kontraktverhandlungen angesprochen, wurde deshalb in der Veranstaltung selbst vertieft und diente zugleich als Motivation wie zur Erfolgskontrolle einzelner Arbeitsschritte.

2. Grundsatz: Ganzheitlich Denken & Handeln

Die Konflikte zwischen Gesellschaft und internationalen Mitarbeitern einer Firma wurden besonders intensiv diskutiert. Besonders bei der Betrachtung von Vision, Strategie, Zielen, Einflüssen und Erfahrungen sowie interkulturellen Konflikten (z.B. zwischen den Mitarbeitern) haben wir die verschiedenen Blickwinkel bei der Entwicklung des Wertesystems berücksichtigt. Ich bin der Meinung, dass nicht nur die Organisation in ihren Teilen (Mitarbeiter, Team, Vorgesetzte, Organisation) gesehen werden muss, sondern auch der Rahmen im Sinne der Gesellschaft und ethischen wie moralischen Zusammenhängen, in denen die Firma lebt.

3. Grundsatz: Hilfe zur Selbsthilfe

Für die Selbsthilfe gab es einen Input über ein Unternehmen, wo dessen Methoden vorgestellt wurden, mit denen die Mitarbeiter dann ein Wertesystem entwickelt haben. Zusätzlich meine Methode zur Textarbeit in Gruppe, Präsentation, Gespräch. In der Reflexion der eigenen Arbeit stellte ich das als eine Form des Selbsthilfe-Kommunikationssystems dar. In der nächsten Phase sollten die Teilnehmer es nun wagen, eigenständig ein Wertesystem in ihrer Steuerberatungsfirma zu entwickeln. Dabei wies ich nochmals auf die Grundsätze 1 und 2 hin. (Nutzbare Methoden: Worldcafé, Präsentation, Gespräch, Feedback, Reflexion).

4. Grundsatz: Beteiligung der Betroffenen

Die Veranstaltung zeichnete sich durch hohe Eigeninitiative aus. Die bisherigen Ergebnisse wurden in Einzelarbeit und Kartenabfrage zu Kernwerten verdichtet. Diese Werte, von allen gemeinsam erarbeitet, waren dann die neue Grundlage des Lebens aller in der Beratungsfirma beschäftigten Menschen. Ein wesentliches Wertepaar, was diese Grundlage erst ermöglicht hat, war „Vertrauen und Verantwortung“ durch die Beteiligung der Betroffenen.

5. Grundsatz: Rollende Planung

Ich muss zugeben: Ich wurde immer wieder überrascht. Es ergaben sich immer wieder neue Abzweigungen im Arbeitsprozess, die mich (trotz Vorbereitung und Planung) vor unerwartete Probleme stellten. Aber – oh Wunder – Grundsatz 3 half mir aus der Klemme. Beispiel: Wir verliefen uns bei den interkulturellen Werten. Wir befanden uns plötzlich im Themenwald „Körpersprache“. Dies wurde von den Teilnehmern angesprochen und von mir als Moderator zur Änderung des Vorgehens in der Veranstaltung aufgegriffen.

Der Erfolg der Veranstaltung wurde durch ständiges Feedback, Reflexion und Zwischen- sowie Endkontrolle gesichert. Wir erarbeiteten 6 Werte, die wir in 4 Sätzen ausformulierten.

Im abschließenden Kontraktgespräch mit dem Auftraggeber wurde das Ganze abgesichert. Zudem wurde ein QS-Team gegründet, was für die laufende Einhaltung der Werte in der Beratung und in der Firma verantwortlich ist. Die Ziele, die wir uns am Anfang gestellt hatten, wurden – dank der „rollenden Planung“ – übererfüllt.

Dr. Gerd Köster, Dezember 2015