dera®-Moderations-Blog: Birgit

„Der Betriebsrat ist skeptisch“

Ein neues Projekt stand an, sogar ein ziemlich großes. Ein großes Krankenhaus (mit 26 Chefärzten und den dazugehörigen Sekretariaten sowie Verwaltungssekretariaten) sollte re-organisiert werden und wir bekamen den Zuschlag. Man hatte uns quasi fast „blind“ engagiert, weil wir schon einige solcher Projekte im Sekretariatsbereich nicht nur begleitet, sondern auch konzipiert und durchgeführt haben.

Also ging es zum Kennenlerntermin ins Krankenhaus. Neben Personalleitung, Verwaltungsleitung und Projektleitung nahm auch der Vorsitzende des Betriebsrates am Termin teil, wovon wir allerdings im Vorwege nichts wußten. Wie es der Rolle des Betriebsrates entspricht: „natürlich voller Skepsis und Vorbehalte“ – das war unsere Befürchtung.

Fix überlegt, alle „dera“-Lerninhalte schnell gedanklich durchgespielt, kurz die Nerven verloren und wieder erlangt und entschieden:

Authentisch bleiben! Normal und neutral bleiben! Einfach sich selbst treu bleiben!

Gesagt – getan, was sollen wir sagen? Nach kurzer Zeit hatten wir nicht nur alle anderen, sondern auch den Betriebsratsvorsitzenden überzeugt. Und nicht nur das – er bot sogar an, sein eigenes Sekretariat mit in die Re-Organisation einzubeziehen. Ein dickeres Kompliment hätten wir uns nicht vorstellen können.

Fazit: Sich immer treu bleiben, bloß nicht verstellen, dann klappt das schon!

Birgit Müller, März 2017

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dera®-Moderations-Blog: Daniela

Ein Ziel, eine Karre und viel Mist!

Ausmisten ist bei uns gerade DAS Thema. Als junge, noch unverbrauchte Flughafengesellschaft versuchen wir, das Unternehmen von der Pike auf neu zu strukturieren. Das schließt auch das gehörige Ausmisten nicht aus. Es hat sich viel angesammelt über die Jahre, lag doch das Wegschmeißen nicht unbedingt in der Priorität ganz oben. Da gab es durchaus dringendere Probleme zu lösen. Nichtsdestotrotz: Ausmisten befreit ungemein. Es macht einfach Spaß, so einen Prozess mitzumachen, denn die Resultate sind einfach schöööööön!

Aufgeräumte Archive, saubere Büros, freie Regalflächen, nicht überquellende Ordner. Das macht einfach Laune und Lust auf neue Ideen und gibt Schwung im Arbeitsleben, denn die tägliche Arbeit wird einfach ungemein erleichtert. Ein Griff, schon ist der richtige Ordner da, ohne dass er erstmal runter fällt, weil er viel zu voll ist. Ease your life!

Was das alles mit Moderation zu tun hat?

Naja, auf den ersten Blick nicht allzu viel. Auf den zweiten und dritten aber schon. Als Moderatorin mache ich mir auch Gedanken über das Wesentliche eines Gruppenprozesses:

  • Ich setze mir ein Ziel,
  • strukturiere mich und den Ablauf,
  • verwerfe wieder etwas, was keine Priorität hat oder keinen Sinn (mehr) macht und
  • optimiere zwischen Rahmen (z.B. verfügbare Zeit) und Inhalt (Themen).

Kurzum: Moderation fängt weit vorher an als erst im Workshop. Mit einer guten Vorbereitung nämlich und gutem Konzept. In der Vorbereitung mit dem Auftraggeber streiche ich dann wieder raus, was nur aufhält und nicht zum Ergebnis führt.

Im übertragenen Sinn mache ich das zur Zeit auch:

  • Ich reflektiere mich und gebe meiner Archivierung ein Ziel und eine Struktur. Der anschließende Gruppenprozess zur Entscheidung findet in mir drin statt:
  • Ich moderiere mich und freue mich als Teilnehmer später dann über ein aufgeräumtes und übersichtlicheres Büro.
  • Und dann spreche ich mit Kollegen über das Ergebnis und – Schwups entsteht eine Dynamik und damit auch wieder ein kleiner Gruppenprozess.

So gesehen moderiere ich mich jeden Tag ein kleines bisschen selbst: momentan beim Projekt „Ausmisten“.

Daniela Stricker, März 2017

Hoffen ist gut, selbst Zeichen setzen ist besser!

Und das gilt nicht nur für die Winterkälte, die noch den Frühling zurückhält.

Aber etwas aktiv tun und Zeichen setzen, um neue und alte Prozesse positiv zu entwickeln – das vertreibt die „Kaltfront“ in unserer Umgebung und Gesellschaft und hilft gegen aufziehende Dunkelheit, die unser demokratisches Miteinander und unsere Freiheit bedroht.

In unserem gemeinnützigen Verein „Musik im Management“ setzen wir uns aktuell dafür ein, dass gute und nachhaltige Beispiele für gelungene Integration als noch „zarte Pflänzchen“ Raum bekommen, damit auch andere davon profitieren, indem sie gute Ideen diskutieren, adaptieren, nachmachen und damit selbst wiederum ein Zeichen in ihrem Umfeld setzen können.

Wir freuen uns über jeden, der uns dabei unterstützt und dadurch ein weiteres „Lichtzeichen“ setzt! Projekt MM-Integration – setze ein Zeichen, mach‘ mit!

Bernd & Susan Glathe, ISS

Gut enden, gut anfangen

Wir wünschen Euch einen guten Übergang:
Aus Vergangenem lernen, in der Gegenwart Kraft tanken, für die Zukunft gut ausrüsten und dann mutig und mit Vertrauen in das Neue Jahr gehen, zu neuen Horizonten, menschlichen Begegnungen und gesunder Entwicklung!

Bis bald in 2017!

Susan & Bernd Glathe

iss-anregung-fuer-dezember-2016

Do or Die – mit BossHoss auf dem Laufband

Diese Woche bin ich mit BossHoss gelaufen. Ich auf dem Laufband, BossHoss lief auf dem MP3-Player – schnell, laut, motivierend. Und inspirierend für mich war auch der Titel: „Last Day (do or die)“ – Letzter Tag (jetzt geht’s um’s Ganze / mach’s oder stirb)! Okay, heute ist (hoffentlich) noch nicht mein allerletzter Tag, aber…

… genau dieser Tag ist auch einzigartig, er wird nicht zurückkommen, „a second gets no second try“! So, wie ich ihn gestalte, wird er für immer sein!

Gerade an Tagen, die sich nicht so erfreulich entwickeln, deren Ereignisse nervig oder ärgerlich sind, an denen wir uns abhetzen oder sonstwie froh sind, wenn sie endlich rum sind, lohnt sich eine Laufpause. Und die Frage: Wenn dies mein letzter Tag sein sollte – wäre das, worüber ich mich gerade ärgere / aufrege / wofür ich meine Ernergie verwende – wäre DAS dann wirklich wichtig? Nein? Was wäre stattdessen für mich wichtig?

Und schon habe ich wieder einen Ansatz, auch aus diesem Tag noch das Beste für mich zu machen. Machen – denn nur mit der 3-M-Methode (man müsste mal…) wird’s sicher nichts. Das gilt für Sport und Fitness, das gilt für mehr Zeit für das Wesentliche, das gilt eigentlich für alles, was wir wollen.

„The mission is decision – do or die!“
Wir haben es selbst in der Hand. Oder in den Beinen – also lauf!!!

 

Ein guter Zeitpunkt für Ihr Team!

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um mit vollen Akkus nach dem Urlaub auch die Teamqualität zu fördern. Wir richten uns aus auf die anstehenden Aufgaben im letzten Jahresdrittel – und das am besten gemeinsam! Der Spätsommer hat noch viele warme Tage und ein outdoor-Teamevent (wie z.B. eine Paddeltour mit „Aufgaben“ fürs Team unterwegs) schweißt zusammen und gibt uns Hinweise, was schon gut miteinander klappt und wo wir optimieren müssen. Neben dem Nutzen für die Zusammenarbeit kann solch ein Outdoor-Event auch ein unvergessliches Erlebnis werden, wenn wir „alle in einem Boot“ erleben. Dazu empfehlen wir die Kombination „Workshop“ mit „outdoor-Event“ – immer kundenorientiert angepasst.

Soll’s losgehen? Hier geht’s zu den ISS-Teamevents!

ISS Anregung fuer Spaetsommer 2016

Mit 3 Elementen zum Lebens-„Kunstwerk“

Was ist wesentlich im Leben – in meinem Leben? Wie machen wir aus unserem Leben ein einzigartiges „Kunstwerk“? Dazu brauchen wir 3 wesentliche Dinge: Einen starken Antrieb (unsere Motivation), eine gute Orientierung (wo will ich hin, was will ich noch erleben?) und das Bewußtsein, das unser Leben „einzig“artig ist – wir haben nur ein Leben hier, es gibt keine Wiederholung! Die Endlichkeit unseres Lebens kann bedrohlich wirken – oder wir sehen sie als Chance, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren – in jeder Entscheidung, in jedem Moment auf’s Neue, denn es gibt kein Zurück für ungenutzte Chancen!

Personen zu Persönlichkeiten, mitten im Leben: Ihre gesunde Entwicklung liegt uns am Herzen!

ISS-Glathe.de

SO – JETZT REICHT’S MIR!!!

Brexit, Radikalisierung überall in Europa, Angst vor Einwanderern, Donald Trump – jetzt muss ich mal meine Meinung sagen zur aktuellen Entwicklung in und um Europa!!!

Es scheint mir nämlich auf ungesunde Weise „in“ zu sein, sich mit vollen Emotionen (bis zum Hass) gegen etwas zu stellen – vor allem dann, wenn die heiligen eigenen Interessen scheinbar nicht genügend beachtet werden! Es wird danach gefragt, was „Europa uns denn bringt“, das sogenannte „Volkswohl“ wird in den Vordergrund gerückt, gleichzeitig die Furcht geschürt, Einwanderer könnten uns „etwas wegnehmen“ (als wenn wir nicht eines der reichsten Völker Europas wären!!!), und Donald Trump macht sogar einen gefeierten Personenkult aus seinen plakativen, egomanischen und oft schlichtweg falschen Behauptungen.

Die eigene Marke, der Personenkult um sich selbst und die Abgrenzung von allem Andersartigen, Fremden – das ist „geil“ und stärkt das eigene Ego. In Verbindung mit Hass, Wutausbrüchen und puren Gewaltattacken kommt es mir vor wie Sodom und Gomorrha – was für eine illusorische, kurzsichtige und schwachsinnige „Befreiung“! Denken nicht erwünscht, aber ein schönes Selfie könnte man ja machen und posten!!!

Was wir dabei zu verlieren haben: FÜR etwas zu sein, unsere GEMEINSAME ZUGKRAFT für die Zukunft.

Das „Wir“ bleibt unsozial auf der Strecke. Ich glaube, speziell der Westen hat es mit dem Motto „es lebe das Individuum“ stark übertrieben. Wir brauchen dringend eine gesunde Gegenbewegung FÜR die Gemeinschaft; als win-win-Situation für die Zukunft. Ehe es zu spät ist und jeder nur noch ausschliesslich sich selbst sieht. Daher:

We_first

Mit herzlichen und gesunden Grüßen zur (Sommer-Sonnen-)Wende!

Susan & Bernd Glathe

Erfolg entsteht im Kopf. Laufen hilft dabei!

Das gilt natürlich für den Fußball, wie wir jetzt während der EM jeden Tag miterleben können: Motivation, Siegeswille – und natürlich laufen, laufen, laufen. Und ein bißchen Glück braucht jede Mannschaft auch.

Das gilt aber auch für jeden von uns, selbst wenn wir weder aktive Fußballer noch leidenschaftliche Läufer sind:

Rhythmische Bewegung (wie z.B. beim Laufen) löst eine starke Wechselwirkung zwischen den Gehirnhälften aus und wir können dadurch unser Potential besser nutzen.

Gute Einfälle habe ich oft beim Laufen: Ich komme mit einer guten, neuen Idee von meiner Laufstrecke zurück oder eine Problemlösung ist mir auf dem Laufband eingefallen. (Ja, inzwischen laufe ich auch auf dem Laufband. Vorteil: Wenn ich keine Zeit für eine volle Runde am Deich habe. Nachteil: Auf dem Laufband sieht man keinen Sonnenaufgang.)

Bewegung im aeroben Bereich (d.h. für’s Laufen, nicht völlig aus der Puste zu kommen) verändert in positiver Weise auch die Gehirnstruktur und -funktionen und führt zu mehr geistiger Power. Bewegung fördert Lernen und Erinnern (das Gehirn wird gut mit Sauerstoff versorgt). Endorphine dämpfen Schmerzen und führen zu guter Laune. Und vielleicht auch zu einem „Runner’s High“ – eine schönere „Belohnung“ kann es kaum geben beim Laufen.

Wenig hilft viel: Moderat, aber regelmäßig trainieren!

Das wissen wir ja alles schon? Okay – aber richten wir uns auch danach? Regelmäßig???

Wem das schwer fällt, gebe ich meinen Tipp gern noch mal, den „Hund“ mitzunehmen: Nur 5 Minuten mit dem Hund raus – und schon läuft’s wieder!