dera®-Moderations-Blog: Daniela

dera®-Alumni-Treffen in Bremen Februar 2016

„Oh, schon Februar. Ganz schön schnell vergangen die Zeit“, dachte ich mir, als das letzte dera-Alumni-Treffen anstand. Bremen ist ja auch nicht eben um die Ecke, jedenfalls für mich nicht. Aber ich freute mich trotzdem, war es doch neben alten Bekannten für mich eine schöne Möglichkeit, mal einen Tag außerhalb der Familie zu verbringen. Also gab ich meine Kids auf dem Weg im südlichen Hamburger Randgebiet bei meiner Schwester ab (mein Mann arbeitet oft am Wochenende). Ja, und dann hatte ich während der zwei Stunden Fahrzeit viel Muße, um mich innerlich auf den Tag einzulassen. Die Vorfreude stieg. Pünktlich war ich auch. Kinder machten keine Probleme. Was für ein Start 🙂

Wir trafen uns alle bei Gerd und Birgit in ihren Büroräumen. Kompliment, wirklich sehr schön gelegen, direkt an der Schlachte mit Blick aufs ‚fließende’ Weserwasser. Da kann man loslassen und auch die Gedanken fließen lassen. Kaffee war da, ein gelungener Start. Schon mal eine klasse Vorbereitung. Ich bin aber auch leicht zu ködern 🙂  Danke an Gerd und Birgit.

Conny hatte die inhaltliche Gestaltung und Moderation übernommen. Darauf freute ich mich auch, denn ich hatte sie noch nicht in der Moderationsrolle erlebt. Kurze Abfrage, wie wir uns fühlten. Alles ok. Sehr gut. Aber ich hätte auch gern noch mehr zu meinen Erwartungen und Befindlichkeiten erzählt.

Erst einmal ging es um den Erfahrungsaustausch. Birgit erzählte von ihren Moderationen in verschiedenen Pfarreien des Bistums Münster. Hier ging (und geht es weiterhin) um die Optimierung der Pfarrsekretariate. Wahnsinn, das was Birgit erzählt, klingt einfach toll. Eine „harte Moderationsschule“, mit vielen verschiedenen und teilweise unwilligen Teilnehmern. Aber danach ist man erstmal fit 🙂

Als inhaltlichen Schwerpunkt hatte sich Conny für das Thema „Moderation von Großgruppen“ entschieden. Dazu bereiteten wir als Kleingruppen verschiedene Arten der Großgruppenmoderation vor: Open Space, RTSC (Real Time Strategic Change), World Café.

Guter Input, aber für mich etwas zu theoretisch. Mir persönlich geht es bei unseren Alumni-Treffen mehr um Erfahrungsaustausch, die persönliche Ansprache und konkrete Vor- oder Nachbereitung einer Moderation eines Mitgliedes. Aber ich glaube insgesamt kam dieser Punkt überwiegend gut an. Der Rest verlief wie geplant, wir hatten einen leckeren Imbiss und viel Zeit zum Netzwerken. Leider konnte ich nicht am Restaurantbesuch abends teilnehmen. Schade. Vielleicht nächstes Mal. Auch meine Rückfahrt war sehr kurzweilig. Ich hatte auf der Autofahrt viel Zeit, mir meinen nächsten Blog-Beitrag zu überlegen. Sehr genial. Kids abholen, im Auto eingeschlafen. In Lübeck angekommen, hatte mein Beitrag im Kopf Gestalt angenommen.

Ich habe nun die Möglichkeit, inhaltlich und moderationsmäßig das nächste dera-Alumni-Treffen im September vorzubereiten. Markus Henke übernimmt die Organisation und ist Gastgeber. Ich freue mich schon auf dieses Treffen! Und ich denke, ich werde am Anfang mehr Zeit zum Ankommen und Raum für Persönliches lassen. Auch wenn es banal klingt, ich glaube, man fühlt sich dann mehr wertgeschätzt – und dera sagt dies ja auch!

Mal sehen wie mein Ansatz ankommt. Wie ich neulich gelernt habe, heißt FAIL ja auch nicht mehr versagen sondern „First Attempt in Learning“. Also, think positive…

Daniela Stricker, April 2016

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