Nur 5 Minuten mit dem Hund raus!

Bald ist Jahresanfang. Falls Sie gute Vorsätze umsetzen wollen, nehmen Sie Ihren Hund mit.

Das kennen wir alle: „Eigentlich“ ist etwas dran, z. B. mal wieder Laufen, die Steuererklärung machen, aufräumen, oder sonst etwas, das wir nicht gerade gern tun und wo unser „innerer Schweinehund“ sich daher auch stur weigert, mitzumachen, und sich versteckt hinter vermeintlich wichtigeren Sachen.

Hier ist mein Tipp, wie wir uns mit diesem „inneren Hund“ anfreunden können:

Zunächst mal hat mein innerer (Schweine-)Hund ein Gesicht bekommen – ich hatte eine Postkarte entdeckt, auf der ein sehr sympathischer kleiner Hund voller Begeisterung rennt – kraftvoll, energisch, mit Spaß am Tempo, draußen, bei schönstem Wetter. Und ich habe mir klargemacht: So ist MEIN Hund!

mit_dem_Hund_raus

Dann habe ich mir eine Erinnerungs- und Motivationskarte gebastelt: eben dieser Hund mit dem zeitlichen Hinweis

„nur 5 Minuten…“ —
denn das ist eine Zeitspanne, die wir immer und überall schaffen…

und auf die wir uns als „Quicky“ ohne weitere Verpflichtung einlassen können. Es ist ja nur ein „Schnuppern!“ Dies ist an manchen Tagen morgens im Bad meine Erinnerung, dass heute Laufen dran ist – auch wenn das Wetter gerade nicht einladend sein sollte.

Nur 5 Minuten laufen, nur 5 Minuten aufräumen / putzen / Steuerbelege sortieren / … — 5 Minuten, wie schwer kann das sein?? Eben! Erfolg garantiert! Und ich kenne mich: Wenn ich erst mal etwas angefangen habe, ist das Schwierigste ja schon geschafft, und dann mache ich – weil es doch was bringt – (fast immer) mehr als die 5 Minuten. Und schwupps – die Aufgabe ist geschafft, oder ein Großteil davon. Diesen Tipp verdanke ich übrigens dem Buch „Switch“ von Chip & Dan Heath. Lesenswert, flott und witzig geschrieben, es geht um Veränderungsmanagement und enthält noch viele andere (aus meiner Erfahrung) funktionierende Empfehlungen.

Gerade war es wieder soweit: Morgens, kurz vor 7h, noch dunkel und kalt, Nieselregen, aber ich war mit „meinem“ (inneren) Hund raus. Er lief fröhlich vor mir her, sprang, freute sich… und wir haben einen tollen Sonnenaufgang erlebt, da draußen am Deich auf der Laufstrecke. Und wir haben beide beim Laufen über so manches Unerledigte locker und positiv nachgedacht.

„Im Fitnessstudio sieht man übrigens den Sonnenaufgang nicht.“

Auf dem Rückweg hatte ich dann noch eine fast schon philosophische Erkenntnis: Mein (innerer) Hund ist ja schon immer in meiner Nähe gewesen. Mal war er allerdings groß und entsprechend schwer zu bewegen (besonders beim Thema „Ablage“ kann er sehr störrisch werden), mal ist er sehr ängstlich (z.B. mag er keine Zahnärzte) und versteckt sich hinter mir.

Aber er wird mich ein Leben lang begleiten, und so können wir noch beste Freunde werden und sein bis zum Ende. Ja, ich sterbe sogar nicht allein, und wenn es soweit ist, hoffe ich, dass er mutig vorangeht und sich auf etwas freut, was ich noch nicht sehen kann.

Soweit ist es aber noch nicht – und jetzt komm‘, wir machen 5 Minuten Ablage!

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Ein Gedanke zu “Nur 5 Minuten mit dem Hund raus!

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