ISS-Kunden-Beitrag von Werner Buschke zu „Leips-spieL“

(Leips-spieL ist die Persönlichkeitsausbildung des ISS in 4 Entwicklungsphasen)

Wie habe ich LEIPS umgesetzt und welchen Nutzen hatte ich? Ich habe die 4 einzelnen Phasen von LEIPS für mich mit folgenden Verhaltenszielen konkretisiert:

  • Angst bewältigen = freier, offener werden, ich muss einfach „nur die Klinke drücken und die Tür öffnet sich“.
  • Klarheit gewinnen = Beziehungen klären, Gedanken sortieren, fokussieren und formulieren, Aufräumen als persönliche „Klärungs-Therapie“.
  • Macht sinnvoll nutzen = Die Möwe Jonathan nutzt die Macht des Sturms für ihren Flug auch, indem sie ihm nachgibt und für sich nutzt.
  • Wandel gezielt fördern: In 33 Berufsjahren bin ich mit 4 Kindern 7 mal umgezogen und wir haben uns immer wieder eingelebt. Motto: „Anfangen und akzeptieren, dass nicht alles gleich glatt geht!“

Das LEIPS-Training habe ich bereits Mitte der 70-er Jahre erfahren. Was war damals mein Motiv?

1969 habe ich bei ESSO angefangen. Vorgeschaltet war ein Test: Management-Effectiveness und -Potential. Beide Komplexe wurden mit „ungewöhnlich hoch“ bewertet und waren Basis für meine Einstellung. Ich erkläre das mit meinem 2. Bildungsweg: mittlere Reife, 2-jährige Höhere Handelsschule, Lehre, 2 Jahre Angestellter, BWL-Studium FH Köln, ASTA-Mitglied sowie zusätzlich Rhetorik-Kurs, CDU-Mitglied, Politisches Seminar Konrad-Adenauer-Stiftung – also umfangreiche und vielseitige Erfahrungen und Qualifizierungen.

Erste Leistungsbeurteilung 1974: nur „voll befriedigend“. Als 68-er mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn habe ich gegen diese (schwache) Beurteilung (erfolglos) Einspruch eingelegt und mich daraufhin nach Karlsruhe versetzen lassen. Zeitgleich bin ich aus der CDU ausgetreten. Gründe: Sympathie mit Brandt’s Ostpolitik im Sinne von mehr „Demokratie wagen“ und das nicht mehr ehrliche „C“. Ich habe mich ab da stärker außerberuflich orientiert: Dale Carnegie, Hirt, EKS, Struktogramm, Transaktionsanalyse etc. Ich war BDVT-Mitglied und im Vorstand GfA (Gesellschaft für Arbeitsmethodik). Ich habe bei der GfA an einem Methodenhandbuch (Werkzeugkasten) mitgewirkt, für das eigene Selbst-Management im beruflichen und privaten Umfeld.

Leips_MachtAber all dieses Wissen und diese Erfahrungen waren für mich immer nur eine kurzfristige Motivationsdroge im täglichen Leben. Dann erfuhr ich „LEIPS-SPIEL“. Und mit der „Software“ LEIPS habe ich „spielerisch“ die anspruchsvollste Aufgabe meiner beruflichen Laufbahn gelöst:

1989 lief die EXXON Valdez auf Grund. Sie löste damit die größte Umweltkatastrophe der Seefahrt aus. Weltweit wurde „Safety“ von EXXON als oberstes Unternehmensziel festgesetzt. Ich wurde als Stabsreferent damit beauftragt, im Tankstellengeschäft eine neue Sicherheitskultur einzuführen. Mitarbeiter und Fremdfirmen mussten für Verhaltensänderung gewonnen und trainiert werden. Das ist mir unter Mithilfe von DuPont (lange Tradition im Sicherheitsmanagement) und dem LEIPS-Konzept als Strategie zur Verhaltensänderung erfolgreich gelungen. Die Aufgabe hat mich voll erfüllt und viel Spaß gemacht.

Mit LEIPS habe ich beruflich Orientierung gegeben und Veränderung gestaltet – für mich selbst und andere. Das gilt heute auch nach Ende meiner aktiven Berufszeit weiterhin – in meinem privaten Umfeld und als Bürger dieses Landes.

Werner Buschke, November 2015       

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