Nur (m)ein kleiner grüner Kaktus?

Was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, offenbart sich doch als einmaliges Erlebnis. Geduld und das Wissen um Potentiale vorausgesetzt:

Nur eine einzige Nacht lang im Jahr blüht die „Königin der Nacht“.

Aber was für eine Blüte schenkt sie uns – handtellergroß, strahlend weiß, als wolle sie die ganze Nacht erhellen, und mit betörendem Duft.

Dieses Erlebnis kann nur genießen, wer zum richtigen Zeitpunkt am richtige Ort ist und zudem seine Gewohnheiten (tagsüber wachen, nachts schlafen) für eine kleine Zeit überwindet und eine Nacht lang seine Zeit investiert.

Dann aber offenbart sich uns ein unglaubliches Schauspiel. Nicht die Quantität macht den Zauber der Königin aus, sondern die Qualität.

Wer mehr wissen und erfahren will, kann sich gerne an mich wenden.

Königin der Nacht

Entfalte des Kelches Pracht,
Hörst du die wiegenden Töne?
Leuchte in weißer Schöne,
Königin du der Nacht!

Mondlicht zittert im Thal,
Wandelt durch ewige Räume,
Blaß über Blüten und Träume
Huscht ein verschwiegener Strahl.

Ach und die Sehnsucht erwacht ..,
Hörst du das Rauschen im Grunde?
Träume an meinem Munde,
Königin du der Nacht.

Carl Busse . 1872 – 1918

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dera®-Moderations-Blog: Birgit

„Back to the roots“

Wir kennen sie alle – die vielen vielen Präsentationen und Vorstellungen, die zu 95 % aus Power Point Präsentationen bestehen, mal mehr, mal weniger gut gemacht. Und wir kennen sie auch alle, die Moderatoren, die stumpf Präsentationen vor- bzw. ablesen – Präsentationen mit viel zu viel Text, Präsentationen mit viel zu vielen Folien!

Ich selbst erlebte kürzlich als Teilnehmerin eine Präsentation mit 79 Folien (!). Ab Folie 25 habe ich innerlich „abgeschaltet“, es hat mich förmlich erschlagen. Links rein, rechts raus – hat geholfen.

Ich liebe Veranstaltungen, wo ich nicht auf eine Leinwand starren muss oder wenn schon, dann eher auf einen guten Moderator, der mit wenigen (max. 3-6) Folien seinen lebhaften Vortrag gezielt unterstützt. Aber noch schöner finde ich die guten alten Flipcharts.

Ich selbst – angeregt durch meine eigene Moderationsausbildung, angeregt durch die „Glathes“, die gern damit arbeiten – arbeite super gern mit „Flips“. Ich traue mich mittlerweile sogar ans Malen. Ganz ehrlich? Dafür habe ich noch mal zusätzlich zwei Seminare gebucht „Zeichnen am Flipchart“.

Aus mir wird nie eine tolle Zeichnerin, aber …. ich kann mittlerweile Flips visuell darstellen. An das Professionelle von Susan Glathe komme ich zwar nicht ran, …

… aber ich bin besser geworden und es macht mir Freude!

Die Flips haben einen großen Vorteil – sie bleiben während einer Veranstaltung – anschaulich für die Teilnehmer – hängen. Jeder kann individuell immer wieder den Blick darauf werfen oder sich daran „lang hangeln“ und Verbindungen knüpfen. Sie dienen vorbildlich als Vorlage für ein Simultanprotokoll. Sie hinterlassen Individualität und sind ein guter Erinnerungsanker für die Teilnehmer.

Danke an die dera-Ausbildung, die mich dafür sensibilisiert und mobilisiert hat!

In der heißen Phase!

Noch gut eine Woche, bis unser Projekt „MM-Integration“ in Braunschweig stattfindet – Projektmanagement in der heißen Phase!

Unsere deutsche Sprache hat dafür passende Bilder zu bieten: Man sitzt wie „auf glühenden Kohlen“, wenn eine dringend benötigte Info. nicht kommt. Es sind noch unangenehme Dinge zu erledigen, die wie „heiße Kartoffeln fallen gelassen“ wurden. Wenn es in den Teilprojekten „brennt“, sind „Feuerwehreinsätze“ zu leisten. Wir werden bis ins Mark gefordert in unseren Fähigkeiten: Projektmanagement, Leitung, Konfliktbewältigung, Improvisieren, Kommunikation …

Aber neben diesen unvermeidlichen und brandheißen Aufgaben erleben wir gleichzeitig die archaische Faszination des Feuers und des Schmiedens: Erst werden Pläne geschmiedet, dann nimmt das Projekt (geplant und ungeplant) erst langsam, dann immer schneller seine einzigartige Form an. Dazu sind viele Höhen und Tiefen zu überwinden und schweißtreibende Arbeiten zu erledigen (wie die einzelnen Hammerschläge des Schmieds).

Was uns antreibt? Wir sind „Feuer und Flamme“ für unsere Vision – eine Energie, ohne die kein Plan umgesetzt und keine Schwierigkeit überwunden werden kann.

Wer das Ergebnis miterleben will, kommt am 10. Juni 2017 nach Braunschweig:
www.mm-integration.de

Wer führt?

Noch kämpfen Winter (Ruhe) und Frühling (Aufbruch) täglich um die Führungsrolle. Aber nach und nach kommt der Frühling in Fahrt und jedes grüne Blatt, jede kleine Blüte signalisiert auch uns: AUFBRUCH JETZT!

In diesem Sinne wünschen wir schöne Ostertage und Aufbruch für eine gesunde Entwicklung!

Bernd & Susan Glathe

dera®-Moderations-Blog: Birgit

„Der Betriebsrat ist skeptisch“

Ein neues Projekt stand an, sogar ein ziemlich großes. Ein großes Krankenhaus (mit 26 Chefärzten und den dazugehörigen Sekretariaten sowie Verwaltungssekretariaten) sollte re-organisiert werden und wir bekamen den Zuschlag. Man hatte uns quasi fast „blind“ engagiert, weil wir schon einige solcher Projekte im Sekretariatsbereich nicht nur begleitet, sondern auch konzipiert und durchgeführt haben.

Also ging es zum Kennenlerntermin ins Krankenhaus. Neben Personalleitung, Verwaltungsleitung und Projektleitung nahm auch der Vorsitzende des Betriebsrates am Termin teil, wovon wir allerdings im Vorwege nichts wußten. Wie es der Rolle des Betriebsrates entspricht: „natürlich voller Skepsis und Vorbehalte“ – das war unsere Befürchtung.

Fix überlegt, alle „dera“-Lerninhalte schnell gedanklich durchgespielt, kurz die Nerven verloren und wieder erlangt und entschieden:

Authentisch bleiben! Normal und neutral bleiben! Einfach sich selbst treu bleiben!

Gesagt – getan, was sollen wir sagen? Nach kurzer Zeit hatten wir nicht nur alle anderen, sondern auch den Betriebsratsvorsitzenden überzeugt. Und nicht nur das – er bot sogar an, sein eigenes Sekretariat mit in die Re-Organisation einzubeziehen. Ein dickeres Kompliment hätten wir uns nicht vorstellen können.

Fazit: Sich immer treu bleiben, bloß nicht verstellen, dann klappt das schon!

Birgit Müller, März 2017

dera®-Moderations-Blog: Daniela

Ein Ziel, eine Karre und viel Mist!

Ausmisten ist bei uns gerade DAS Thema. Als junge, noch unverbrauchte Flughafengesellschaft versuchen wir, das Unternehmen von der Pike auf neu zu strukturieren. Das schließt auch das gehörige Ausmisten nicht aus. Es hat sich viel angesammelt über die Jahre, lag doch das Wegschmeißen nicht unbedingt in der Priorität ganz oben. Da gab es durchaus dringendere Probleme zu lösen. Nichtsdestotrotz: Ausmisten befreit ungemein. Es macht einfach Spaß, so einen Prozess mitzumachen, denn die Resultate sind einfach schöööööön!

Aufgeräumte Archive, saubere Büros, freie Regalflächen, nicht überquellende Ordner. Das macht einfach Laune und Lust auf neue Ideen und gibt Schwung im Arbeitsleben, denn die tägliche Arbeit wird einfach ungemein erleichtert. Ein Griff, schon ist der richtige Ordner da, ohne dass er erstmal runter fällt, weil er viel zu voll ist. Ease your life!

Was das alles mit Moderation zu tun hat?

Naja, auf den ersten Blick nicht allzu viel. Auf den zweiten und dritten aber schon. Als Moderatorin mache ich mir auch Gedanken über das Wesentliche eines Gruppenprozesses:

  • Ich setze mir ein Ziel,
  • strukturiere mich und den Ablauf,
  • verwerfe wieder etwas, was keine Priorität hat oder keinen Sinn (mehr) macht und
  • optimiere zwischen Rahmen (z.B. verfügbare Zeit) und Inhalt (Themen).

Kurzum: Moderation fängt weit vorher an als erst im Workshop. Mit einer guten Vorbereitung nämlich und gutem Konzept. In der Vorbereitung mit dem Auftraggeber streiche ich dann wieder raus, was nur aufhält und nicht zum Ergebnis führt.

Im übertragenen Sinn mache ich das zur Zeit auch:

  • Ich reflektiere mich und gebe meiner Archivierung ein Ziel und eine Struktur. Der anschließende Gruppenprozess zur Entscheidung findet in mir drin statt:
  • Ich moderiere mich und freue mich als Teilnehmer später dann über ein aufgeräumtes und übersichtlicheres Büro.
  • Und dann spreche ich mit Kollegen über das Ergebnis und – Schwups entsteht eine Dynamik und damit auch wieder ein kleiner Gruppenprozess.

So gesehen moderiere ich mich jeden Tag ein kleines bisschen selbst: momentan beim Projekt „Ausmisten“.

Daniela Stricker, März 2017

Hoffen ist gut, selbst Zeichen setzen ist besser!

Und das gilt nicht nur für die Winterkälte, die noch den Frühling zurückhält.

Aber etwas aktiv tun und Zeichen setzen, um neue und alte Prozesse positiv zu entwickeln – das vertreibt die „Kaltfront“ in unserer Umgebung und Gesellschaft und hilft gegen aufziehende Dunkelheit, die unser demokratisches Miteinander und unsere Freiheit bedroht.

In unserem gemeinnützigen Verein „Musik im Management“ setzen wir uns aktuell dafür ein, dass gute und nachhaltige Beispiele für gelungene Integration als noch „zarte Pflänzchen“ Raum bekommen, damit auch andere davon profitieren, indem sie gute Ideen diskutieren, adaptieren, nachmachen und damit selbst wiederum ein Zeichen in ihrem Umfeld setzen können.

Wir freuen uns über jeden, der uns dabei unterstützt und dadurch ein weiteres „Lichtzeichen“ setzt! Projekt MM-Integration – setze ein Zeichen, mach‘ mit!

Bernd & Susan Glathe, ISS

Gut enden, gut anfangen

Wir wünschen Euch einen guten Übergang:
Aus Vergangenem lernen, in der Gegenwart Kraft tanken, für die Zukunft gut ausrüsten und dann mutig und mit Vertrauen in das Neue Jahr gehen, zu neuen Horizonten, menschlichen Begegnungen und gesunder Entwicklung!

Bis bald in 2017!

Susan & Bernd Glathe

iss-anregung-fuer-dezember-2016

Do or Die – mit BossHoss auf dem Laufband

Diese Woche bin ich mit BossHoss gelaufen. Ich auf dem Laufband, BossHoss lief auf dem MP3-Player – schnell, laut, motivierend. Und inspirierend für mich war auch der Titel: „Last Day (do or die)“ – Letzter Tag (jetzt geht’s um’s Ganze / mach’s oder stirb)! Okay, heute ist (hoffentlich) noch nicht mein allerletzter Tag, aber…

… genau dieser Tag ist auch einzigartig, er wird nicht zurückkommen, „a second gets no second try“! So, wie ich ihn gestalte, wird er für immer sein!

Gerade an Tagen, die sich nicht so erfreulich entwickeln, deren Ereignisse nervig oder ärgerlich sind, an denen wir uns abhetzen oder sonstwie froh sind, wenn sie endlich rum sind, lohnt sich eine Laufpause. Und die Frage: Wenn dies mein letzter Tag sein sollte – wäre das, worüber ich mich gerade ärgere / aufrege / wofür ich meine Ernergie verwende – wäre DAS dann wirklich wichtig? Nein? Was wäre stattdessen für mich wichtig?

Und schon habe ich wieder einen Ansatz, auch aus diesem Tag noch das Beste für mich zu machen. Machen – denn nur mit der 3-M-Methode (man müsste mal…) wird’s sicher nichts. Das gilt für Sport und Fitness, das gilt für mehr Zeit für das Wesentliche, das gilt eigentlich für alles, was wir wollen.

„The mission is decision – do or die!“
Wir haben es selbst in der Hand. Oder in den Beinen – also lauf!!!